Sozial relevant, ökologisch relevant, gesundheitsrelevant, kulturrelevant – das Gastgewerbe ist fester Bestandteil unseres Alltags, Ausdruck unserer Lebensweisen und Werte und vereint eine Vielzahl unterschiedlichster Menschen und Professionen. Für die Gastronomie sehr schön dargestellt auch mit #facesbehindplates. Was bedeutet Corona für all diejenigen, die die vielen kleinen und großen Orte der Begegnung, der Entspannung und Kultur in Berlin am Laufen gehalten haben?

Mit Corona mussten Restaurants, Bars, Cafés, Veranstaltungsstätten schließen, Hotels konnten nur noch Geschäftsreisende beherbergen, die Branche kam fast zum Stillstand – und kommt jetzt als eine der letzten aus dem Lockdown zurück. Unter hohen Hygiene- und Coronaschutzauflagen werden die Häuser wieder geöffnet, die Umsätze bleiben jedoch meist noch weit hinter den Erwartungen zurück.

Noch sind längst nicht alle Mitarbeitenden aus der Kurzarbeit zurückgekehrt, viele haben ihre Arbeitsstelle oder ihren Ausbildungsplatz verloren.
Zu Be HOGA kommen Azubis, die nun doch noch in der Probezeit die Kündigung erhalten haben, und auch Fach- und Hilfskräfte, die sich ganz neu orientieren müssen. Von Unternehmen, die jahrelang um Azubis und Fachkräfte gekämpft haben, hören wir, dass Anzahl und Qualifikation der Bewerber*innen steigen.

Das heißt: Es wird enger auf dem Arbeitsmarkt, die Konkurrenz steigt. Das heißt aber auch: Initiativbewerbungen werden mit Interesse gesichtet und es wird wieder eingestellt! Nicht wenige Unternehmen besetzen freie Stellen und schließen Ausbildungsverträge schon wieder zu diesem Sommer. Im Bewusstsein aller Corona-bedingten Risiken gehen sie optimistisch voran.

Und Be HOGA? Wir beobachten den Arbeitsmarkt mit Spannung und unterstützen weiter – den (Wieder-)Einstieg ins Gastgewerbe, aber auch die Suche nach Alternativen.

Bleiben auch Sie auf dem Laufenden …

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